Ich bin dann mal weg – Wir verabschieden unseren Mitarbeiter Herrn Pangraz zum 14.02.2019 in den Ruhestand

Es schreibt den Tag 01.09.2005, also jenen historisch bestens verbürgten Tag, an dem unser
langjähriger Mitarbeiter Herr Pangraz seinen ersten Arbeitstag in der Spedition Georg Graßl antrat.
4915 Tage, in denen stets die Hilfsbereitschaft unseres Kollegen gelobt wurde.
Wir blicken gemeinsam auf eine erfolgreiche, lehrreiche und schöne Zeit zurück.

Das gesamte Team der Spedition Georg Graßl lässt Herrn Pangraz nur sehr ungern ziehen.
Wir verlieren nicht nur einen geschätzten Mitarbeiter, nein wir verlieren auch einen
wichtigen Menschen. 
Herr Pangraz wird eine große Lücke hinterlassen.

Herr Pangraz, es begleitet Sie zu Ihrem Ruhestand die besten Wünsche.
Jetzt haben Sie hoffentlich etwas mehr Zeit für die Menschen und Dinge, für die Sie bisher zu wenig Zeit hatten.

Aber bitte vergessen Sie uns nicht, zumindest nicht ganz. Auch wir werden Sie nicht vergessen.
Vielen Dank für Ihre hervorragende Arbeit. Wir wünschen viel Glück, Gesundheit sowie alles Gute für die Zukunft!

Wie sagte Robert Lembke:
„Die Ehefrau eines Ruheständlers hat plötzlich doppelt so viel Ehemann und halb so viel Wirtschaftsgeld.“

Aber bevor Sie uns verlassen, möchten wir Ihnen noch ein paar Fragen stellen:

Wie und wann kamen Sie zu der Firma Georg Graßl GmbH?

Ich habe mich auf eine Stellenanzeige in der PNP im Sommer 2005 beworben. 
Mein vorheriger Arbeitgeber für den ich 25 Jahre tätig war hatte den Betrieb im April 2005 eingestellt.
So rief mich Herr Georg Graßl  zu Hause an, mit der Frage „können wir uns Sie überhaupt leisten?!“.
Ich sagte ihm, wir werden uns bestimmt einigen und so habe ich am 01.09.2005 meine Arbeitsstelle bei der Georg Graßl GmbH angetreten.

Wenn Sie Ihren Beruf des Speditionskaufmann mit dem heutigem Berufsstand vergleichen, welche Unterschiede gibt es?
Früher war der Kontakt persönlicher, menschlicher und man hat mehr Rücksicht aufeinander genommen. Die Leistung wurde mehr honoriert.
Heute überwiegen mehr die Zahlen, Fakten und Kosten. Alles nach dem Motto: nur der Preis zählt.

Worin sehen Sie die Zukunft einer Spedition?
Die Zukunft führt nur über die Umwelt und dies muss an die Kunden transportiert werden.

Wieso sollte man heute den Beruf des Speditionskaufmanns erlernen?  Haben Sie besonders schöne Erinnerung?
Es gibt kaum einen kaufmännischen Beruf mit einer solchen variantenreichen Vielfalt.
Ich begann meine Ausbildung am 01.09.1971 mit Note 5 in Erdkunde.
Mein Lehrherr meinte dazu nur, auch dir werden wir die Landkarte noch lernen.

Was hat sich im laufe der Jahre im Speditionsbetrieb verändert?
Verzollung ⇒ Grenzöffnung
Schreibmaschine ⇒ EDV
Buschtrommel ⇒ Digitalisierung
Individuelle Lösungen von der Produktion bis zum Laufband

Was erwarten Sie von Ihrem Nachfolger?
Ich habe ihn selbst eingearbeitet und weiß was er kann. Er wird alles ein wenig moderner gestalten und das ist auch gut so.
Ich wünsche ihm, dass auch er die Unterstützung der Geschäftsleitung bekommt die ich all die Jahre erfahren durfte.

Was überwiegt: Freude oder Wehmut über den bevorstehenden Ruhestand?
Momentan überwiegt noch die Wehmut, die Freude wird sich mit den ersten „Ruhestandsaktivitäten“ einstellen.

Was werden Sie in ihrem Ruhestand als erstes tun?
Schifoan !!!!!!!