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Wir stellen den Beruf „Fachkraft für Lagerlogistik“ vor

Als Fachkraft für Lagerlogistik  begleitet man eine Ware durch alle Bereiche der Lagerhaltung.
Angefangen bei der Annahme der Ware an der Laderampe.

Hier wird der Zustand der Ware kontrolliert. Ist diese beschädigt? Sind alle benötigten Begleitpapiere vorhanden?

Nach Kontrolle der Ware wird diese mit Förderungsgeräten wie z.B. einem Gabelstapler  an Ihren Lagerort transportiert.

Im Warenausgang bestehen die Aufgaben aus Kommissionieren, Zusammenstellen und Verpacken der Ware.

Die Waren werden ordnungsgemäß verpackt und kontrolliert  auf die LKWs beladen.
Hier muss die Ware fachgerecht gekennzeichnet und gesichert werden.
Die Papiere zur Ware wie z.B  Zollunterlagen wie auch Gefahrgutblätter müssen vollständig sein.

Damit aus einem Vorhaben ein sprichwörtliches „logistisches Meisterwerk“ wird, ist einiges an Koordinationsvermögen nötig.
Die Arbeitswege müssen exakt geplant und präzise aufeinander abgestimmt werden.

Wenn es bei nur einem der eng verzahnten Abläufe hakt, gerät schnell alles aus dem Takt.

Zu den Anforderungen des Berufes der Fachkraft für Lagerlogistik gehört auch der Umgang mit EDV-Systemen, Kenntnisse der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes.

Der Beruf Fachkraft für Lagerlogistik erfordert daher grundsätzlich viel Sorgfalt, Umsicht und ein hohes Organisationsvermögen.

Wir – Georg Graßl GmbH Spedition – bilden in diesem Berufsbild seit vielen Jahren erfolgreich aus.

Fachkraft für Lagerlogistik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf.
Die Ausbildung verläuft dual im Betrieb und in der Berufsschule.
Die Ausbildung dauert drei Jahre

Zudem gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten wie zum Industriemeister, Technischer Fachwirt, Betriebswirt Logistik, Logistikmeister oder das Studium im Bereich Logistik

Falls Sie in diesem Berufsbild tätig sein möchten oder diesen erlernen möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik
Lagerleiter / Logistikmeister 

Stand April 2019

 

 

Azubi-Speed-Dating

Wir sind stolz beim Pilot-Projekt „1.Azubi-Speed-Dating“ des Regionalmanagement Deggendorf am gestrigen Donnerstag dabei gewesen zu sein.
Eine erfrischend neue Art potentielle Azubis kennen zu lernen.
Wie immer eine klasse Organisation und jede Menge Spaß!

Vielleicht interessierst auch Du dich für eine Ausbildung bei der Spedition Graßl?

Nähere Infos findest du unter: https://www.grassl.de/ausbildung/

Über Deine Bewerbung freuen wir uns unter:
personal@grassl.de  

stand: 12.04.2019

 

Brexit – Austritt aus der EU

Voraussichtlich am 12. April 2019 verlassen die Briten die Europäische Union.
Bis jetzt ist es unklar, ob es eine Übergangsphase geben wird, die die Briten bis zum 31.Dezember 2020 im Europäischen Binnenmarkt halten wird.
Sollte keine Einigung erzielt werden und man keine Anschlusslösung erreicht, würde der Handel zwischen UK (Vereinigtest Königreich)und der EU lediglich nach den WTO-Regeln erfolgen.
Dies bedeutet, dass im Warenverkehr zwischen der EU und UK künftig eine Zollabwicklung notwendig wird, da dann keine innergemeinschaftliche Lieferung mehr vorliegt.

Chronologie Brexit

23.06.2016: Bei einem Referendum  unter der Regierung von David Cameron wurde mit 51,89%
der Wählerstimmen für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union
abgestimmt. David Cameron gibt einen Tag später seinen Rücktritt bekannt.

29.03.2017: Die britische Regierung unter der Premier-Ministerium Theresa May erklärt
den Austritt des UK aus der EU. Damit verlässt erstmals ein Mitgliedstaat die EU.

Der Austrittsantrag nach Artikel 50 des EU-Vertrages wird eingereicht,
dieser regelt binnen zwei Jahren  den Austritt aus der EU.

15.01.2019: Das Unterhaus lehnt das Abkommen zwischen EU und UK ab.

12.03.2019: Das Unterhaus  macht erneut seinen Standpunkt klar
und lehnt das Abkommen erneut ab.

27.03.2019: Das Unterhaus stimmt über acht Alternativen zu Mays Brexit-Vertrag ab.
Keiner der Anträge findet die Zustimmung der Abgeordneten.

29.03.2019: Zum dritten Mal ist May krachend gescheitert.
Die Abgeordneten lehnen auch diese Austrittserklärung ab.

Damit steht das Vereinigte Königreich entweder vor einem langen Aufschub des EU-Austritts- oder vor einem chaotischen Brexit ohne Abkommen am 12.04.2019.


Auch wir – die Spedition Georg Graßl GmbH – bereiten uns auf den möglichen Fall eines „harten Brexit“ vor und möchten Ihnen nachfolgenden einige Informationen bereitstellen:

  • Im Fall eines harten Brexit am 12. April sind muss für den Export nach UK eine Ausfuhranmeldung für jede Sendung erstellt werden. Für den Import aus UK wird eine Eingangszollabfertigung
  • Wirtschaftsbeteiligte benötigen für die Abgabe von Zollanmeldung zwingend eine EORI-Nr. Bitte prüfen Sie, ob Ihr Unternehmen bereits eine EOR-Nr. hat, falls nicht bitte beantragen Sie diese zeitnah. Gerne unterstützen wir Sie hierbei!
  • Irland: auch hier verkompliziert sich die Abwicklung. Bitte konkrete Sendungen im Einzelfall bei uns anfragen.
  • Zolltarif/Präferenzen: da die UK mit dem Austritt aus der EU nicht mehr Vertragspartei von Präferenzabkommen wäre, gelten diese Abkommen nicht mehr. Bitte prüfen Sie in diesem Zusammenhang Ihre Lieferantenerklärungen: LE von Lieferanten aus UK verlieren mit dem Brexitdatum die Gültigkeit.
  • Exportkontrolle: Nach einem EU-Austritt wird der genehmigungsfreie Export von Dual-Use Gütern nach UK nicht mehr möglich sein. (z.B. exportkontrollierte Werkzeugmaschinen, Chemikalien, Halbleiter, besonders leistungsfähige Computer, Sensoren, Laser etc.)
  • Nachweispflichten: grenzüberschreitende Lieferungen nach UK werden keine innergemeinschaftlichen Lieferungen mehr sein, sondern steuerfreie Ausfuhrlieferungen. Daher sind andere Belegnachweise z.B. der elektronische Ausgangsvermerk statt einer Gelangensbestätigung notwendig.
  • Transportkapazitäten: es ist mit erheblichen Engpässen beim Frachtraum sowie Wartezeiten an den Grenzen zu rechnen. Hinsichtlich Ankunftszeiten, Zustell-Laufzeiten etc. können leider keine Zusagen mehr gemacht werden
  • Administrative Hürden: Zollabfertigung, Verzollungskosten, Importzölle, LKW-Wartezeiten, Wegfall von Transportkapazitäten.

Wir können Ihnen hier leider nur einen kleinen Überblick über die möglichen Konsequenzen eines „harten Brexit“  geben. (Die Liste ist nicht abschließend und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

Für weitere Fragen rund um das Thema Brexit stehen wir natürlich jederzeit  zur Verfügung.

Gerne beraten wir Sie auch bezüglich der  Erstellung von Ausfuhranmeldungen für Ihre Sendungen nach UK.

Sprechen Sie uns an!

Stand: 28.03.2019

 

 

 

Ich bin dann mal weg – Wir verabschieden unseren Mitarbeiter Herrn Pangraz zum 14.02.2019 in den Ruhestand

Es schreibt den Tag 01.09.2005, also jenen historisch bestens verbürgten Tag, an dem unser
langjähriger Mitarbeiter Herr Pangraz seinen ersten Arbeitstag in der Spedition Georg Graßl antrat.
4915 Tage, in denen stets die Hilfsbereitschaft unseres Kollegen gelobt wurde.
Wir blicken gemeinsam auf eine erfolgreiche, lehrreiche und schöne Zeit zurück.

Das gesamte Team der Spedition Georg Graßl lässt Herrn Pangraz nur sehr ungern ziehen.
Wir verlieren nicht nur einen geschätzten Mitarbeiter, nein wir verlieren auch einen
wichtigen Menschen. 
Herr Pangraz wird eine große Lücke hinterlassen.

Herr Pangraz, es begleitet Sie zu Ihrem Ruhestand die besten Wünsche.
Jetzt haben Sie hoffentlich etwas mehr Zeit für die Menschen und Dinge, für die Sie bisher zu wenig Zeit hatten.

Aber bitte vergessen Sie uns nicht, zumindest nicht ganz. Auch wir werden Sie nicht vergessen.
Vielen Dank für Ihre hervorragende Arbeit. Wir wünschen viel Glück, Gesundheit sowie alles Gute für die Zukunft!

Wie sagte Robert Lembke:
„Die Ehefrau eines Ruheständlers hat plötzlich doppelt so viel Ehemann und halb so viel Wirtschaftsgeld.“

Aber bevor Sie uns verlassen, möchten wir Ihnen noch ein paar Fragen stellen:

Wie und wann kamen Sie zu der Firma Georg Graßl GmbH?

Ich habe mich auf eine Stellenanzeige in der PNP im Sommer 2005 beworben. 
Mein vorheriger Arbeitgeber für den ich 25 Jahre tätig war hatte den Betrieb im April 2005 eingestellt.
So rief mich Herr Georg Graßl  zu Hause an, mit der Frage „können wir uns Sie überhaupt leisten?!“.
Ich sagte ihm, wir werden uns bestimmt einigen und so habe ich am 01.09.2005 meine Arbeitsstelle bei der Georg Graßl GmbH angetreten.

Wenn Sie Ihren Beruf des Speditionskaufmann mit dem heutigem Berufsstand vergleichen, welche Unterschiede gibt es?
Früher war der Kontakt persönlicher, menschlicher und man hat mehr Rücksicht aufeinander genommen. Die Leistung wurde mehr honoriert.
Heute überwiegen mehr die Zahlen, Fakten und Kosten. Alles nach dem Motto: nur der Preis zählt.

Worin sehen Sie die Zukunft einer Spedition?
Die Zukunft führt nur über die Umwelt und dies muss an die Kunden transportiert werden.

Wieso sollte man heute den Beruf des Speditionskaufmanns erlernen?  Haben Sie besonders schöne Erinnerung?
Es gibt kaum einen kaufmännischen Beruf mit einer solchen variantenreichen Vielfalt.
Ich begann meine Ausbildung am 01.09.1971 mit Note 5 in Erdkunde.
Mein Lehrherr meinte dazu nur, auch dir werden wir die Landkarte noch lernen.

Was hat sich im laufe der Jahre im Speditionsbetrieb verändert?
Verzollung ⇒ Grenzöffnung
Schreibmaschine ⇒ EDV
Buschtrommel ⇒ Digitalisierung
Individuelle Lösungen von der Produktion bis zum Laufband

Was erwarten Sie von Ihrem Nachfolger?
Ich habe ihn selbst eingearbeitet und weiß was er kann. Er wird alles ein wenig moderner gestalten und das ist auch gut so.
Ich wünsche ihm, dass auch er die Unterstützung der Geschäftsleitung bekommt die ich all die Jahre erfahren durfte.

Was überwiegt: Freude oder Wehmut über den bevorstehenden Ruhestand?
Momentan überwiegt noch die Wehmut, die Freude wird sich mit den ersten „Ruhestandsaktivitäten“ einstellen.

Was werden Sie in ihrem Ruhestand als erstes tun?
Schifoan !!!!!!! 

Neuer Beitrag von uns in der neuen Ausgabe des IHK Magazins

Unser Geschäftsführer Philipp Graßl diskutiert in der neuen Ausgabe des IHK Magazins Niederbayerische Wirtschaft.

"Wir müssen uns mit den Unternehmensspitzen an einen Tisch setzen und über neue Modelle nachdenken." -Philipp Graßl-

Hier der Link zur gesamten Ausgabe Dezember 2018:
https://www.ihk-niederbayern.de/Pre…/IHK-Zeitschrift/3727030

oder den einzelnen Artikel als pdf-Download: Auszug aus IHK 12/2019 Grassl

Problematisches Zeitmanagement an der Rampe

KommentarAngesichts der immer knapper werdenden Ressourcen beim Fahrpersonal darf die Arbeitszeit nicht länger an den Laderampen vergeudet werden. Vor allem bei größeren Unternehmen und Zentrallagern werden die Wartezeiten zu einem immer größeren Problem – sowohl im Ladungsverkehr als auch im Stückgutbereich.

Obwohl vielfach mit Zeitfenstern gearbeitet wird, werden diese häufig nicht eingehalten. Das ist so, als würde man den Postboten mit den eigenen Paketen vor der Tür stundenlang warten lassen. Wartezeiten an der Rampe verursachen enorme Kosten und der Unmut der Fahrer steigt, auch deshalb, weil sie ihre nächsten Ladestellen möglicherweise nicht mehr zeitgereich erreichen können. Dieser Umstand wirkt sich unmittelbar auf die Attraktivität des Fahrerberufs aus, der mehr und mehr an Ansehen verliert.

Transportgewerbe und verladende beziehungsweise empfangende Wirtschaft sitzen eigentlich im gleichen Boot: Beide sind auf Leistungsfähigkeit angewiesen. Es drängt sich jedoch der Eindruck auf, dass das Interesse an einer verbesserten Organisation eher gering ist, weil eine optimierte Organisation auf der Verlader- oder Empfängerseite einen höheren Aufwand mit sich bringen würde, die Leistung des Lkw aber bereits abgegolten ist. Soll nun das Transportgewerbe dazu übergehen, Prämien für angemessene Zeiten bei Be- und Entladung zu leisten? In der Tat könnte sich ein Betrag von 50 Euro für den Spediteur manchmal rechnen, wenn der Lkw binnen 30 Minuten die Ladestelle wieder verlassen und so der Betrag über die gewonnene Arbeitszeit wieder kompensiert werden kann. Aber kann das unser Ziel sein? Schließlich muss beiden Seiten an einem vernünftigen Umgang mit der Arbeitszeit des Anderen gelegen sein.
Momentan wird nur der Transportunternehmer bestraft, wenn er nicht „just in time“ an der Rampe steht. Wird er allerdings nicht zeitgerecht be- oder entladen, müssen dies Fahrer und Transportunternehmer weitgehend hinnehmen.

"Wir müssen uns mit den Unternehmensspitzen an einen Tisch setzen und über neue Modelle nachdenken."

Das mangelnde Interesse an einer ökonomischeren Lösung des Rampenmanagements lässt darauf schließen, dass die Wirtschaftskreisläufe offensichtlich noch funktionieren. Diese positive Lage kann sich jedoch auch ändern. Es ist höchste Zeit für ein konstruktives Miteinander. Wir müssen uns mit den Unternehmensspitzen an einen Tisch setzen und auch über neue Modelle nachdenken. Die regionalen Spediteure sollten sich ebenfalls stärker vernetzen, um gemeinsam Lösungen anzubieten. Das reicht von der Bereitstellung von Wechselbrücken oder Containern, die unabhängig von Rampenzeiten be- oder entladen werden könnten, bis hin zur weiteren effizienteren Nutzung der Digitalisierung. Gemeinsam mit Verladern und Spediteuren könnte über eine Plattform erfasst werden, welche Mengen und Wunschzeiten zur Anlieferung insgesamt anstehen. Eine neutrale Software könnte die optimale Verteilung und Zustellung errechnen. Aber auch soziale Plattformen für die Fahrer könnten helfen, sich über besonders hohe Wartezeiten auszutauschen und sich daran zu orientieren. Mit Hilfe einer App könnten beispielsweise Wartezeiten dokumentiert und Probleme offenkundig gemacht werden. Das logistische Handling des Warenverkehrs ist in der Regel auch nicht das Kerngeschäft von Industrie und Handel. Wäre es da nicht besser, dass in manchen Unternehmen das Rampenmanagement an einen neutralen Dienstleister übergeben wird? Vieles ist denkbar und möglich, wir müssen es nun aber dringend anpacken.

Philipp Graßl, Geschäftsführer der Georg Graßl Speditions GmbH Plattling und Mitglied im IHK-Verkehrsausschuss

Nachruf

„Es kann nicht sein, so will uns scheinen, der Platz, wo du einst warst, ist leer.“

Am Montag 25.06.2018 erreichte uns die schockierende Nachricht, dass unser langjähriger Mitarbeiter und Speditionsleiter

Wolfgang Judas 

im Alter von 55 Jahren verstorben ist.

Wir nehmen Abschied von einem angesehenen, zuverlässigen Mitarbeiter, geschätztem Kollegen und Freund.

Wolfgang Judas war 39 Jahre lang in unserer Spedition beschäftigt.

Als junger Mann begann er die Ausbildung zum Speditionskaufmann und begleitete die Spedition später als Speditionsleiter in allen Phasen bis zum heutigen Tage.

Unser Mitgefühl gilt all seinen Angehörigen.

Georg Graßl GmbH Spedition- Geschäftsleitung und alle Mitarbeiter

 

 

25 Jahre CargoLine – 25.000 Euro für einen guten Zweck

Die ARCHE, ASB-Wünschewagen, Bärenherz Stiftung, Kältebus München und Viel Farbe im Grau erhalten je 5.000 Euro / Sonderspende von amm logistics / große Jubiläumsfeier auf der Galopprennbahn in Dortmund

Frankfurt am Main, 15. Juni 2018 – Seit ihrer Gründung im Jahr 1993 hat sich CargoLine zu einer der Top-3-Stückgutkooperationen Deutschlands entwickelt. Zum 25. Geburtstag wollte der Verbund weniger Begünstigte an seinem Erfolg teilhaben lassen und spendete daher den gemeinnützigen Organisationen Die ARCHE (Berlin), ASB-Wünschewagen (Ludwigsburg), Bärenherz Stiftung (Wiesbaden), Kältebus München und Viel Farbe im Grau (Greiz) je 5.000 Euro. Die Übergabe der Spendenschecks fand am 9. Juni im Rahmen der CargoLine-Jubiläumsfeier mit mehr als 1.300 Mitarbeitern auf der Galopprennbahn in Dortmund statt. Der CargoLine-Partner amm logistics (Konradsreuth) überreichte Viel Farbe im Grau zusätzlich einen Scheck über 2.000 Euro.

Mitarbeiter bestimmen über Spendenvergabe

Bärenherz wird seit 2007, Die ARCHE seit 2016 regelmäßig von der CargoLine-Systemzentrale und zahlreichen Partnern finanziell, durch Werbung auf Lkw und durch kostenlose Transporte unterstützt. Beide sollten daher auch diesmal von einer Spende profitieren, die übrigen drei Scheckempfänger mussten jedoch erst noch bestimmt werden. Daher forderte die Systemzentrale ihre Partnerunternehmen und deren Mitarbeiter auf, gemeinnützige Organisationen zu benennen, die ihrer Ansicht nach eine Förderung besonders verdient hätten. Von den zahlreichen Vorschlägen stießen der ASB-Wünschewagen, der Kältebus München und Viel Farbe im Grau auf die größte Resonanz. Die drei Projekte verbindet, dass sie – vielleicht mehr viele als andere Organisationen – auf der Arbeit von Ehrenamtlichen beruhen und bislang keine prominenten Fürsprecher haben, die Spenden daher besonders gut gebrauchen können.

„Uns war sehr wichtig, unsere Partner beziehungsweise deren Mitarbeiter entscheiden zu lassen, wem die Schecks zugutekommen sollen. Schließlich trägt jeder von ihnen durch seine Arbeit zum Gesamterfolg der CargoLine bei und soll daher auch mitbestimmen können, wofür die Spendensumme verwendet wird“, erklärt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung.

Herzenssache

So war es einer Mitarbeiterin von Wackler Spedition & Logistik in Göppingen ein besonderes Anliegen, den Wünschewagen in Ludwigsburg vorzuschlagen, da sie selbst den letzten Wunsch ihres verstorbenen Vaters nicht erfüllen konnte. Herbert Hinterberger, Mitglied der Geschäftsleitung von Hinterberger Spedition & Logistik in Altötting, schlug dagegen den Kältebus München vor, der „für die besondere Unterstützung gesellschaftlicher Randgruppen sorgt, welche von staatlicher Seite nicht angeboten wird“, so seine Begründung. Der dritte im Bunde, amm logistics, unterstützt Viel Farbe im Grau bereits seit einigen Jahren. Als besondere Überraschung überreichte der CargoLine-Partner aus Konradsreuth Viel-Farbe-im-Grau-Vorstand und -Gründungsmitglied Jana Haucke ebenfalls einen Scheck über weitere 2.000 Euro.

Liebe geht durch den Magen

Mehr als 1.300 CargoLiner folgten am vergangenen Samstag der Einladung der Systemzentrale, den 25. Geburtstag der CargoLine auf der Galopprennbahn in Dortmund zu feiern, darunter auch solche mit weiter Anreise wie Militzer & Münch Russland, Griechenland und Bulgarien, Freja aus Finnland und Cargomax aus Lettland. Die Feier war jedoch mehr als ein Dankeschön an die Partnerunternehmen und deren Mitarbeiter, es war auch ein Fest der Partner für die Partner. So brachten alle CargoLine-Unternehmen Spezialitäten aus ihrer Region zum Verkosten mit, von Hallorenkugeln über frischen Matjes, Südtiroler Schinken, Maultaschen und Rentierfleisch bis hin zu Apfelwein und Champagner. Dieser kulinarische Austausch förderte die Kommunikation ebenso wie die angebotenen Teamspiele. Eine ganz besondere Überraschung stellte gegen Abend ein echtes Galopprennen dar, professionell kommentiert von einem Mitarbeiter der Rennbahn. Anschließend feierten die CargoLiner gestärkt durch ein American BBQ bis spät in die Nacht ausgelassen zur Musik eines DJs.

„Ob CargoLine-Jubiläumsfeier oder -Fußballturnier: Alle zwei Jahre kommen unsere Partner freiwillig zusammen, um sich noch besser kennenzulernen und Spaß zu haben. Die zahlreichen Dankesmails nach jeder dieser Veranstaltungen zeigen, dass das Konzept funktioniert und die CargoLiner diese Investition in sie zu schätzen wissen. Der durch die Events geförderte beziehungsweise gelebte Zusammenhalt zeichnet unsere Kooperation aus“, freut sich Struck.

Bildunterschrift:
Der Vorsitzende der CargoLine-Geschäftsführung Jörn Peter Struck (Mitte) mit (v.l.n.r.): Sandra Durschang (Pressereferentin CargoLine), Jana Haucke und Roman Meyer (Viel Farbe im Grau), Lisa Stahlschmidt (Die ARCHE) sowie Astrid Widmann und Konstantin Walter (beide ASB-Wünschewagen). Auf dem Foto fehlen die Vertreter von Bärenherz und Kältebus München. (Foto: Holger Jacoby/vor-ort-foto.de)

Über …

Bärenherz
Die Bärenherz Stiftung betreibt unter anderem zwei Kinderhospize in Wiesbaden und Leipzig. Dort pflegt der Bambi-Preisträger nicht nur schwerstkranke Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Die Hospizmitarbeiter unterstützen auch die Eltern und Geschwister mit psychosozialen, pflegerischen und medizinischen Angeboten. www.baerenherz.de

Die ARCHE
Das 1996 von Pastor Bernd Siggelkow gegründete Kinder- und Jugendprojekt Die ARCHE engagiert sich besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Ziel ist es unter anderem, ihnen Selbstwertgefühl zu vermitteln, Potenziale zu wecken und zu fördern und ihre soziale Kompetenz zu steigern. Mittlerweile ist die Arche an mehr als 20 Standorten in Deutschland aktiv und erreicht bis zu 4.000 Kinder und Jugendliche mit ihren Angeboten. Auch in der Schweiz und Polen gibt es die Arche inzwischen. www.kinderprojekt-arche.eu

ASB-Wünschewagen
Das erst 2014 gegründete Projekt Wünschewagen des Arbeiter Samariter Bunds (ASB) erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen Wunsch. Dies kann eine Fahrt ans Meer sein, der Besuch eines Konzerts, ein Rundflug und vieles mehr. Der Transport erfolgt in speziell eingerichteten Wünschewagen mit medizinischer Betreuung. https://wuenschewagen.dehttps://wuenschewagen.de

Kältebus München
Die Organisation fährt speziell in den Wintermonaten zwischen 19 und 23.30 Uhr zu bekannten Aufenthaltsplätzen von Obdachlosen. Die ehrenamtlichen Helfer verteilen in erster Linie gespendete Lebensmittel, vor allem eine warme Mahlzeit und warme Getränke. Neben der täglichen Verpflegung erhalten die Bedürftigen auch regelmäßig Produkte zur Körperpflege, Schlafsäcke und Kleidung. www.kaeltebus-muenchen.de

Viel Farbe im Grau
Der Verein unterstützt seit September 2012 schwer kranke Kinder und deren Familien während und nach Therapien und zählt mittlerweile über 200 feste Vereinsmitglieder. Nach dem Motto „Wir können die Diagnose nicht ändern, aber wir können Freude und Hoffnung schenken und das Therapieumfeld positiver gestalten“ erfüllt der Verein diesen Kindern einen lang ersehnten Herzenswunsch und bringt Freude in den Klinikalltag. http://vielfarbeimgrau.de

LKW Mauterweiterung 2018

Hiermit wollen wir einen Einblick in die geplante Mauterweiterung 2018 verschaffen:

Wie von der Bundesregierung beschlossen werden ab Juli 2018  alle Bundesstraßen (rund 40 000 zusätzliche Kilometer) mautpflichtig.

Bisher wurde „nur“ für ca. 15.000 Kilometer Autobahn und autobahnähnliche Bundesstraßen Maut erhoben.

Laut BWVL wird dies bis zu 3 Milliarden Euro Mehrbelastung im Bereich Logistik bedeuten.

Sollten sie mehr Interesse an diesem Thema haben – Weiter Infos finden Sie hier:

https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/bwvl-erwartet-drei-milliarden-euro-maut-mehrbelastung-2157411.html

 

 

Geschäftsjahr 2017 verlief für CargoLine in allen Bereichen positiv

Mit 12,2 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,38 Mrd. Euro hat CargoLine das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von jeweils 1,5 Prozent abgeschlossen.

Frankfurt am Main, 11. April 2018 — Mit 12,2 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,38 Mrd. Euro hat CargoLine das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von jeweils 1,5 Prozent abgeschlossen. 9,28 Mio. Sendungen wurden innerhalb Deutschlands transportiert, 2,92 Mio. im europäischen Landverkehr. Der Anteil an B2C-Sendungen national betrug 13 Prozent (plus 1 Prozent).

„Unter den drei großen Stückgutkooperationen hierzulande sind wir die einzig wirklich mittelständische. Da jedes unserer Verbundunternehmen aus eigener Kraft seinen Geschäftserfolg sichern muss, legen wir besonderen Wert auf ein gesundes Wachstum und Ergebnisse, die uns Investitionen in Technik, IT und vor allem in die Belegschaft erlauben. Mit einem Plus von 1,5 Prozent sind wir hier gut unterwegs“, konstatiert Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, zufrieden.

Europäische Landverkehre und Mitarbeiterzahlen legen zu

Für einen Anstieg der europäischen Landverkehre sorgten 2017 unter anderem die Beschaffungslogistik aus und Transporte nach Österreich, Italien und Frankreich. Dabei fragten Verlader insbesondere den Fixterminservice NightLineEurope Fix nach (plus 34,8 Prozent).

Die Partner reagierten auf den Sendungszuwachs mit einer Ausweitung ihrer grenzüberschreitenden Direktverkehre von 269 auf 273. Diese ergänzen die ebenfalls gestiegenen 1.330 Direktverkehre innerhalb Deutschlands (2016: 1.314). Nur sieben Prozent aller Verkehre wickelt die Kooperation über Hub ab.

Auch in anderen Bereichen verzeichnet der Verbund ein Plus. So konnte er trotz des branchenweiten Personalmangels weitere Mitarbeiter – unter ihnen viele Auszubildende – für sich gewinnen (siehe Tabelle).

Regional und digital gut aufgestellt

Um auch zukünftig stabil zu wachsen, hat die Kooperation 2017 einige Weichen gestellt. Dazu gehören beispielsweise die Gründung der Tochtergesellschaft Gate56 Systemverkehre GmbH im Großraum Koblenz und die engere Zusammenarbeit mit Rhenus, die zum 1. Januar 2019 in einen Gesellschaftervertrag münden soll.

Doch auch in diesem Jahr hat CargoLine viel vor: So feiert der Verbund sein 25-jähriges Bestehen und zugleich eine Erfolgsgeschichte. „Möglich wurde diese einerseits durch das bewusste Festhalten an bestimmten Werten wie unsere einheitlichen Qualitätsstandards und Partnerschaftlichkeit“, erklärt Struck. „Anderseits sind wir stets mit der Zeit gegangen oder sind ihr gar etwas voraus.“ Dazu gehört, bestehende Dienstleistungen immer wieder anzupassen. Zum 1. März beispielsweise ergänzte der Verbund sein Angebot im Bereich B2C um weitere empfängerfreundliche Services. Außerdem schafft sein erweitertes Nahverkehrskonzept ab Mitte April zusätzliche Kapazitäten speziell in Zeiten erhöhten Sendungsaufkommens.

Mitte des Jahres geht ferner die neue modulare IT-Architektur der Kooperation an den Start, die den Abschied von einem einzigen Anbieter für alle zentralen IT-Anwendungen bedeutet. „Mit dieser grundlegenden Neustrukturierung unserer IT tragen wir der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung. Sie wird es uns ermöglichen, zukünftige Kundenanforderungen hinsichtlich Umfang und Schnelligkeit von Informationen kurzfristig und mit dem jeweils besten Anbieter pro Anwendung äußerst flexibel abzudecken. Erkenntnisse, die wir aus unserer Zusammenarbeit mit der Onlinespedition InstaFreight und dem Thinktank Garage 33 gewinnen, können wir so ebenfalls besser in konkrete Maßnahmen umsetzen“, so Struck.

Zahlen und Fakten (gerundet, Stand 31. Dezember 2017)

2017 Veränderung zum Vorjahr
in Prozent
Sendungen im Netzwerk (nur Sendungsausgang) 12,2 Mio. + 1,5
– davon national 9,28 Mio. + 1.5
– davon europäische Landverkehre 2,92 Mio. + 1,4
Umsatz in Euro 1,38 Mrd. + 1,5
Anzahl der Franchisenehmer gesamt 48
– davon Gesellschafter 14
Mitarbeiter 7.327 + 0,5
– davon Auszubildende 862 + 1,3
Anzahl der täglichen Direktverkehre europaweit 1.603 + 1,2
– davon national 1.330 + 1,2
– davon grenzüberschreitend 273 + 1,5

Gesundheitstag bei der Spedition Graßl

Gesundheitstag bei uns im Haus mit der BARMER
Thema Faszien:
Ein wichtiger Hintergrund zur Entwicklung des Faszientrainings ist die Erkenntnis, dass die überwiegende Mehrheit der Überlastungsschäden im Sportbereich nicht die Muskelfasern, Knochen, oder Bandscheiben betreffen, sondern auf ein Versagen des faserigen, kollagenen Bindegewebes des Bewegungsapparates zurückzuführen ist.
Mit dem RückenRETTER von der BARMER wurden uns ein paar tolle Übungen gezeigt die leicht im Alltag zu integrieren sind und ihre Wirkung haben.

Wir erfuhren in einem Kurzvortrag mehr zum neuen Fitnesstrend.

  • Was sind Faszien?
  • Welche Aufgabe haben Sie in unserem Körper?
  • Wie trägt Faszientraining zu mehr Gesundheit bei?

Probierten praktische Übungen mit der rückenretter-Rolle.

Mit der rückenretter-Rolle werden die Faszien durch Massage, Kräftigungs- und Mobilisationsübungen trainiert.

Kurze niederschwellige Trainingseinheiten mit dem rückenretter-Trainingsprinzip tragen zu mehr Aktivität und zur Prävention von

Rücken- und Muskelschmerzen bei.

Dadurch werden Stressauswirkungen reduziert, Verspannungen gelöst und die Beweglichkeit verbessert.

 

Fazit: Viele praktische Übungen für mehr Rückengesundheit am Arbeitsplatz!

Vielen Dank an Katja Hofbauer von der BARMER in Deggendorf und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die sich die Zeit für sich und ihre Faszien genommen haben